Nach der deutschen Meisterschaft in der letzten Spielzeit und dem Supercup zum Saisonstart greifen die Füchse Berlin am Wochenende beim Pokal-Final4 in Köln nach dem nächsten Titel. «Für uns alle ist das ein Traum. Dementsprechend sind wir da alle schon sehr heiß drauf», sagte Nationalspieler Nils Lichtlein. Die Berliner treffen im Halbfinale auf den TBV Lemgo Lippe (15.45 Uhr/Dyn, ARD). Die andere Partie bestreitet der SC Magdeburg und der Außenseiter vom Bergischen HC.
Großer Respekt vor Lemgo
Bis dahin ist es aber ein weiter Weg. Zumal Halbfinalgegner Lemgo in den letzten Jahren deutlich besser im Pokal abschnitt. 2020 holten die Ostwestfalen sogar den Titel. «Lemgo ist eine Mannschaft, die für den Moment spielt. Und die in einem Moment sowohl Magdeburg, als auch uns, schlagen kann», sagte deshalb Geschäftsführer Bob Hanning. Der 58-Jährige hat großen Respekt vor Lemgo. «Ein Riesenkompliment an Florian Kehrmann, was er aus dieser Mannschaft gemacht hat», sagte er.
Das mussten die Füchse erst letzten Sonntag erfahren. Erst in letzter Sekunde feierten die Berliner in Lemgo einen 34:33-Zittersieg. Und es hätte auch anders ausgehen können. Krickau sieht deshalb die Chancen bei 50:50. «Das wird schon ein Endspiel. Deshalb liegt unser Fokus eigentlich nur auf Samstag», sagte der Däne. Und Hanning erwartet den Gegner noch stärker als im Ligaduell. «Denn es werden bei Lemgo ganz viele Dinge passieren, die da noch nicht passiert sind», warnte er.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten