Mit versteinerter Miene verfolgten die Füchse Berlin, wie der SC Magdeburg ausgelassen über das Parkett tanzte und seinen Titel in der Champions League feierte. Auch im Moment der großen Enttäuschung übernahm Welthandballer Mathias Gidsel Verantwortung und spendete seinen Teamkollegen Trost.
Die Hauptstädter haben die absolute Krönung ihrer herausragenden Saison verpasst und das Finale in der Königsklasse verloren. Eine Woche nach dem Premieren-Gewinn der deutschen Meisterschaft mussten sich die Hauptstädter im ersten Champions-League-Endspiel ihrer Vereinsgeschichte dem SC Magdeburg mit 26:32 (12:16) geschlagen geben. Für die Füchse war es die erste Pflichtspielniederlage seit Februar.
«Sie haben das Spiel von Anfang an kontrolliert. Sie haben einfach genau das bekommen, was sie wollten», sagte Gidsel nach dem Spiel. Trotzdem zeigte sich der Däne auch stolz auf das Erreichte: «Ich werde nicht hier stehen und über unsere Saison enttäuscht sein. Es war eine unglaubliche Reise für unseren Club.»