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Gidsel führt Füchse Berlin 40:32 gegen Porto – Melsungen überrascht Nantes

Gidsel führt Füchse Berlin 40:32 gegen Porto – Melsungen überrascht Nantes
Welthandballer Mathias Gidsel war einmal mehr bester Füchse-Schütze. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa
Lange Zeit tun sich die Berliner gegen Porto schwer, können sich aber in der zweiten Hälfte entscheidend absetzen. Einmal mehr ist Welthandballer Mathias Gidsel mit 17 Toren der überragende Mann.

Dank einer Galashow von Welthandballer Mathias Gidsel haben die Füchse Berlin in der Champions League einen großen Schritt in Richtung Hauptrunde gemacht. Die Berliner gewannen vor 8.017 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen den bis dahin punktgleichen FC Porto mit 40:32 (20:17). Die MT Melsungen siegte nach dem Wirbel um die zuletzt geäußerten Wechselabsichten von Johannes Golla überraschend deutlich mit 28:23 (14:11) gegen den französischen Vizemeister HBC Nantes.

Damit übernahmen die Nordhessen mit vier Punkten in der Gruppe B bei Halbzeit die Tabellenführung. Wisla Plock und Nantes haben ebenfalls vier Zähler auf dem Konto. Die Füchse festigten den zweiten Platz der Gruppe A hinter Veszprem. Bester Berliner Werfer war der überragende Däne Gidsel mit 17 Toren. Bei Melsungen traf Florian Drosten (6) am häufigsten. 

Die Berliner gingen zwar gleich in der Partie in Führung, doch gegen die sehr kompakte und physische Deckung der Portugiesen taten sie sich schwer, Lücken zu finden. Und dann ließen sie auch noch zu viele Chancen liegen. Auf der anderen Seite fanden die Gäste Lösungen über den Kreis oder die Außenpositionen.

Füchse ziehen in der zweiten Halbzeit davon

Nur dank der Paraden von Keeper Lasse Ludwig blieben die Füchse weiter vorn. Gleich nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber ihren Vorsprung aber verspielt (21:20). Doch sie antworteten mit mehr Tempo und mehr Zielstrebigkeit.

Bei Melsungens Sieg gegen Nantes war Nebojsa Simic der überragende Akteur. Der Torwart hielt fast die Hälfte aller Bälle. Zudem präsentierte sich die gesamte Defensive von Beginn an als mannschaftliches Bollwerk. Das eigentlich offensivstarke Nantes fand kaum Lösungen. 

Nach Wiederanpfiff lag das Momentum aufseiten der Gäste, die sofort den Anschluss schafften. Melsungen hingegen gab in der Offensive zu schnell die Bälle her. Nach rund 40 Minuten war die Partie auch vom Ergebnis her ausgeglichen, vier Minuten später war HBC erstmals vorn. Doch Melsungen kämpfte und hatte dank Simic das bessere Ende für sich.

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