Viel reden mochte Nicolej Krickau nicht. Der dänische Trainer des deutschen Handball-Meisters Füchse Berlin fasste sich nach dem 35:28-Auswärtssieg bei Rekordchampion THW Kiel kurz: «In erster Linie bedeutet dieser Erfolg, dass wir das Erreichen des zweiten Tabellenplatzes weiterhin in unseren eigenen Händen haben. Das war das Wichtigste», gab der 39-Jährige zu Protokoll.
Mit 48:12 Punkten liegen die Hauptstädter weiter einen Zähler hinter der SG Flensburg-Handewitt (49:11) auf Platz drei. Momentan haben die Norddeutschen also noch die besseren Karten, was eine direkte Qualifikation für die Champions League angeht. Doch die Füchse wissen: Spätestens am 7. Juni kommt es zum Showdown, wenn die SG zum Saisonfinale in der Max-Schmeling-Halle antritt.