Die Handballer der Füchse Berlin haben im Pokal den Sprung in das Final Four in Köln geschafft. Der deutsche Meister gewann das Viertelfinale gegen Rekordmeister THW Kiel nach hartem Kampf mit 32:30 (16:17). Beste Berliner Werfer waren Mathias Gidsel mit zehn Treffern und Tim Freihöfer mit fünf Toren.
Das Finalturnier findet am 18. und 19. April statt. Im Halbfinale treffen die Füchse auf den TBV Lemgo, im anderen Semifinale spielt der SC Magdeburg gegen Bundesliga-Aufsteiger Bergischer HC. Dies ergab die Auslosung am Abend.
Trainer Nicolej Krickau musste erneut ohne Weltmeister Lasse Andersson auskommen. Und dann begann die Partie für sein Team vor 8.217 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle auch denkbar ungünstig. Freihöfer, der nicht für den EM-Kader der Nationalmannschaft nominiert wurde, verwarf gleich im ersten Angriff einen Siebenmeter. Die Füchse taten sich zu Beginn offensiv sehr schwer und hatten in der Abwehr nicht den nötigen Zugriff. Nach zehn Minuten lagen sie bereits 4:8 zurück.