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Füchse Berlin patzen daheim gegen Lemgo

Füchse Berlin patzen daheim gegen Lemgo
Nationalspieler Tim Freihöfer war bester Füchse-Werfer (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa
Déjà-vu für die Füchse Berlin! Wie schon in der vergangenen Saison verlieren die Berliner ihr Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe. In der zweiten Halbzeit geht der Faden völlig verloren.

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga einen Rückschlag und ihre erste Heimpleite in dieser Saison kassiert. Der Pokalsieger verlor am Sonntag vor 8525 Zuschauern gegen den TBV Lemgo Lippe nach schwacher zweiter Hälfte mit 36:37 (19:17). Die Füchse bleiben dennoch Tabellenvierter. Beste Berliner Werfer waren Tim Freihöfer mit 14 und Mathias Gidsel mit 10 Toren.

Das Team von Trainer Nicolej Krickau verschlief zunächst den Start und leistete sich gleich mehrere Ballverluste. Lemgo war hingegen hellwach und ging gleich 7:3 in Führung. Für viel Hektik sorgte dann das Schiedsrichter-Duo, das mit gleich mehreren höchst fragwürdigen Entscheidungen zu Ungunsten der Berliner für Aufregung sorgte. Das brachte die Halle in Rage, spornte die Gastgeber aber offenbar an.

Füchse zeigen in der zweiten Hälfte Nerven

Denn die Füchse hielten nun physisch besser dagegen und hatten Mitte der ersten Halbzeit die Partie gedreht (9:8). Und das, obwohl sie kaum Torhüterparaden hatten - weder von Andreas Palicka, noch von Lasse Ludwig. Dafür lief es aber in der Offensive besser und sie konnten die Führung auf 18:15 ausbauen.

Doch nach dem Seitenwechsel schlichen sich wieder mehr Fehler ins Berliner Spiel ein und Lemgo kämpfte sich zurück. Mitte der zweiten Hälfte lagen die Gastgeber plötzlich wieder 27:28 hinten. Nun blieb es bis Ende eine enge Partie. Die Entscheidung fiel 31 Sekunden vor Ende, als Niels Versteijnen für Lemgo zum 37:35 traf.

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