Füchse Berlin nach starker zweiter Hälfte 32:29 beim ThSV Eisenach
Die Handballer der Füchse Berlin haben ihren vierten Auswärtssieg in dieser Bundesliga-Saison verbucht. Das Team von Trainer Nicolej Krickau setzte sich in der Bundesliga nach einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 32:29 (10:16) beim ThSV Eisenach durch. Vor 2.850 Zuschauern avancierte Mathias Gidsel mit zwölf Toren zum besten Werfer der Berliner, die als Tabellenfünfter nun bei 14:6 Punkten stehen. Die Berliner taten sich in der ersten Halbzeit enorm schwer. Sie kamen zu selten ins Tempospiel und fanden im Positionsangriff gegen die sehr aggressiv verteidigenden Gastgeber kaum ein Durchkommen. Nach einem kurzen Hoch Mitte der ersten Halbzeit scheiterten sie zudem immer wieder an Eisenachs Torhüter Matija Spikic. Dagegen wuchs bei den Eisenachern das Selbstbewusstsein minütlich. Mit einem 10:2-Lauf zogen sie bis kurz vor der Pause auf 16:9 davon. Nach dem Wechsel zeigten die Berliner deutlich mehr Entschlossenheit. Mit einer offensiven Deckung erzwangen sie jetzt immer wieder Eisenacher Ballverluste und wandelten einen 16:22-Rückstand (41.) mit einem 9:2-Lauf in eine 25:24-Führung (50.) um. Zwar bäumten sich die Gastgeber noch einmal auf, doch die Füchse konnten sich in der Schlussphase auf ihren überragenden Welthandballer Gidsel verlassen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten9:2-Lauf der Füchse