Die Füchse Berlin haben das Spitzenspiel der Handball-Bundesliga für sich entschieden. Die Berliner siegten vor 9.000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 36:31 (19:16). Damit rücken die Füchse wieder auf Platz drei vor, hinter Tabellenführer Melsungen und Hannover-Burgdorf. Flensburg bleibt Fünfter.
Beste Berliner Werfer waren Tim Freihöfer mit zwölf und Mathias Gidsel mit acht Toren. Vor allem der Däne ackerte offensiv wie defensiv. «Das war sogar zu schnell für die Kamera», scherzte Gidsel bei Dyn. «Viele Sachen sind einfach vor dieser Kulisse. Wir sind wirklich schwer zu schlagen mit dieser Stimmung und dieser heißen Atmosphäre hier», sagte der 26-Jährige und lobte die Körpersprache seines Teams.
Trainer Jaron Siewert musste kurzfristig auf den erkrankten dänischen Weltmeister Lasse Andersson und Neuzugang Leo Prantner verzichten. Trotzdem war der Hauptstadt-Club von Beginn an voll da, mit viel Emotionen und viel Einsatz. Mit guter Defensivarbeit und viel Tempo im Angriff übernahmen die Füchse die Regie.