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Union Berlin wappnet sich für Re-Start

Union Berlin wappnet sich für Re-Start
Marvin Friedrich kehrte ins Unioner Mannschaftstraining zurück. (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa
Auch nach der Länderspielpause kann Union-Trainer Lustrinelli nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen. Besonders im Angriff drückt der Schuh.

Union Berlin will nach der Länderspielpause endlich die geplanten Umstellungen erfolgreicher umsetzen. «Teilweise hat man gesehen, wo wir hin wollen. Aber wir mussten die Zeit in der Länderspielpause nutzen, um für die nächsten Wochen gewappnet zu sein und wieder erfolgreich Fußball zu spielen», sagte Leopold Querfeld nach dem schlechtesten Saisonstart der Köpenicker in nunmehr acht Jahren Bundesliga. «Wir wissen, woran wir arbeiten müssen, um erfolgreich Punkte zu holen.» Union liegt nach vier Ligaspielen mit einem Punkt und 17 Gegentoren auf dem vorletzten Platz.

Trotz diverser Länderspiel-Abstellungen wurde an den vorhandenen Schwächen gefeilt und im physischen Bereich gearbeitet, «um eine Intensität über 90 Minuten auf den Platz zu bekommen, wie wir uns das vorgestellt haben», sagte der 22 Jahre alte Österreicher vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger SV Elversberg am Samstag (15.30 Uhr/DAZN und Sky). Der Verteidiger fordert einen Sieg, «weil wir mit dem Start nicht zufrieden sind. Wir wollen uns für die harte Arbeit in den zweieinhalb Wochen belohnen.»

Friedrich zurück im Mannschaftstraining

Gegen den starken Aufsteiger aus dem Saarland muss Union-Trainer Mauro Lustrinelli noch auf einige Spieler verzichten. Zwar kehrte Verteidiger Marvin Friedrich in das Mannschaftstraining zurück. Dafür musste Stürmer Emmanuel Latte Lath die erste Einheit in der Vorbereitung vorzeitig beenden und verließ mit muskulären Problemen das Training.

Individuell trainierten derweil der seit der Sommer-Vorbereitung fehlende Stürmer Andrej Ilic sowie Außenspieler Josip Juranovic. Stürmer Oliver Burke trainierte zwar eine Stunde mit dem Team, beendete die Einheit aber vorzeitig. Ob das Trio gegen Elversberg auflaufen kann, bleibt offen. Ganz ohne Training blieben Stanley Nsoki sowie Nachwuchs-Nationalspieler Linus Güther, der nach seinen drei Junioren-Länderspielen geschont wurde.

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