Den Basketballern von Alba Berlin macht der enge Spielplan zu schaffen. Nach dem mühsamen Bundesliga-Heimsieg am Sonntag gegen Rasta Vechta folgt schon am Dienstag die nächste Partie in der Champions League gegen den türkischen Club Tofas Bursa (20.00 Uhr/Dyn). «Wir kommen ja schon aus einer Woche mit drei Spielen, Reisen und keinem Training. Die Energie ist gerade sehr niedrig», sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 84:82-Zittersieg gegen Vechta.
Hermannsson-Verletzung schmerzt
In den vergangenen beiden Partien war der Energiemangel sichtbar. Viele Fehler, wenig Rhythmus. «Wir können ja nicht heulen», sagte Ojeda. Sondern man müsse einen Weg finden. «Auch, wenn das jetzt schwieriger ist.» Denn der Spielplan wird bis zum Pokal-Final-Four (21./22. Februar) nicht entspannter. Und zu allem Überfluss fällt auch noch Spielmacher Martin Hermannsson mit einer Handverletzung rund sechs Wochen aus.
Am Dienstag hofft Ojeda deshalb auf Hilfe. «Wir müssen zusammenbleiben und auf die Atmosphäre in der Arena hoffen, um diese Extra-Energie und das Feuer zu bekommen. Das ist der einzige Weg», sagte der Spanier. «Sollte etwas davon fehlen, wird es sehr schwierig für uns», so der Spanier weiter.