Die Ernüchterung bei den Handballern der Füchse Berlin nach der dritten Champions-League-Niederlage in Serie war groß. «Wir hatten das ganze Spiel über Probleme in der Abwehr und am Ende haben wir die Kontrolle verloren. Wir sind nicht zufrieden mit den letzten Spielen. Wir wollten mehr Punkte haben», sagte Trainer Jaron Siewert nach der klaren 31:38-Pleite bei Dinamo Bukarest am Donnerstagabend.
Die Füchse bleiben Fünfter der Gruppe A, haben aber nun gegen alle vier über ihnen platzierte Teams verloren. Und schon am Sonntag empfangen die Berliner auch in der Bundesliga ein europäisches Schwergewicht. Dann ist der Rekordmeister THW Kiel zu Gast (15.00 Uhr/Dyn, WELT). «Für solche Topspiele spielt man Handball, da bekommt man immer noch Gänsehaut», sagte Linksaußen Tim Freihöfer.
Der Respekt ist groß. «Ich finde, sie wurden schlechter geredet als sie sind. Kiel ist eine große Mannschaft und kämpft auch um die Meisterschaft», sagte Siewert. Während die Füchse zuletzt einige bittere Niederlagen einstecken mussten, hat Kiel seine letzten acht Pflichtspiele allesamt gewonnen. «Sie haben sich super gefangen und jetzt kommen die Schlüsselspieler zurück. Und dann haben sie eine Weltklasse-Mannschaft», meinte Siewert weiter.