Vor der möglichen Rückkehr in die 2. Bundesliga nach mehr als zehn Jahren Pause schottet Trainer Claus-Dieter Wollitz von Energie Cottbus seinen Spieltagskader für den maximalen Fokus ab. «Wir haben das immer so gemacht: Alle sind vor Ort, aber die 20 nominierten Spieler sollen mit dem Staff in Ruhe gelassen werden», sagte Wollitz vor der Partie beim SSV Jahn Regensburg am Samstag (13.30 Uhr/rbb und Magentasport).
Die nicht nominierten Spieler würden ebenfalls mit nach Regensburg reisen, sich aber getrennt vom Spieltagskader aufhalten. «Die Mannschaft soll an dem Tag für sich sein», betonte der Coach. Er gibt zu: «Es wäre unmenschlich, wenn man in so einer Situation nicht auch eine gewisse Anspannung spüren würde.»
Personell gibt es beim FCE vor dem Saisonhöhepunkt nur wenige Fragezeichen. Sorgen bereitet nach Angaben von Wollitz allein Offensivspieler Justin Butler, dessen Einsatz wegen Adduktorenproblemen fraglich ist.