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Energie Cottbus gegen SC Verl: Flutlicht-Topduell in Cottbus um Aufstieg

Tabellenführer: Schafft Claus-Dieter Wollitz mit Energie Cottbus den Aufstieg? (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Tabellenführer: Schafft Claus-Dieter Wollitz mit Energie Cottbus den Aufstieg? (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa

Energie Cottbus empfängt SC Verl im Flutlicht. Mit einem Sieg kann Cottbus im Aufstiegsrennen einen Verfolger distanzieren; Torjäger Engelhardt als Schlüssel.

Spitzenreiter gegen Verfolger, Flutlicht-Atmosphäre und ein Topduell der 3. Fußball-Liga: Im Heimspiel gegen den SC Verl kann Energie Cottbus ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um den Aufstieg setzen und zumindest einen seiner Verfolger distanzieren. 

«Das ist ein reines 50:50-Spiel. Wir können gegen sie auswärts gewinnen. Wir können gegen sie zu Hause gewinnen. Wir können auswärts verlieren, wir können zu Hause verlieren», beschrieb Trainer Claus-Dieter Wollitz die Ausgangssituation vor dem Spiel gegen den Liga-Vierten am Samstag (16.30 Uhr/ MagentaSport).

Cottbus will erneuten Einbruch verhindern

Mit 28 Punkten aus 13 Partien ist Cottbus nach dem MSV Duisburg das zweitstärkste Team vor eigener Kulisse. Nur eine der insgesamt letzten elf Liga-Partien ging verloren. Und trotzdem sind die Brandenburger nach dem Einbruch in der Vorsaison gewarnt. 

Auch damals stand Energie nach 25 Spieltagen mit 48 Zählern an der Tabellenspitze - dann folgte der Einbruch. In 13 Liga-Partien gelangen nur noch vier Siege. Was Wollitz diesmal optimistisch stimmt? «Letztes Jahr haben wir den 25. Spieltag nicht gewonnen. Diesmal haben wir ihn gewonnen. Damit habe ich alles beantwortet», sagte der Cottbuser Trainer. 

Macht Torjäger Engelhardt den Unterschied?

In der Saison 2013/14 spielten die Lausitzer letztmalig in der 2. Bundesliga. «Für mich persönlich habe ich auf jeden Fall das Ziel, wieder in der 2. Bundesliga aufzulaufen – und ich glaube, damit bin ich hier nicht ganz alleine», sagte Erik Engelhardt dem Portal «transfermarkt.de», ohne den Aufstieg als klares Ziel auszurufen: «Ich bin nicht der, der die Ziele aufruft.»

Der 27 Jahre alte Stürmer könnte im Kampf um die vorderen Plätze den Unterschied ausmachen. Mit bislang 15 Toren ist Engelhardt der zweitbeste Torjäger der Liga. «Ich fühle mich körperlich sehr gut und nicht nur die Tor- und Scorerwerte, auch meine Laufdaten sind besser als in der Vergangenheit. Gefühlt ist es daher ein Stück weit die Saison meines Lebens», sagte der Energie-Profi, der vor allem im Verbund mit Offensivkollege Tolcay Cigerci harmoniert.

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