So hatten sich die Eisbären Berlin den Playoff-Start in der Deutschen Eishockey-Liga nicht vorgestellt: Bei den Straubing Tigers hatten die Berliner nach nicht einmal zwei Minuten bereits drei Gegentore kassiert. «Wir haben uns selbst ein Loch gegraben», sagte Angreifer Ty Ronning bei Magentasport. «Da hätten wir rauskommen müssen, aber das konnten wir leider nicht.»
Am Ende stand im ersten Viertelfinalspiel im Modus Best of seven ein 1:5. Auch für Trainer Serge Aubin war die Anfangsphase richtungsweisend: «Es ist schwer, sich davon zu erholen. Natürlich läuft man dann die ganze Zeit dem Spiel hinterher.»
Der Titelverteidiger konnte sich im Laufe der Begegnung etwas steigern, doch die Straubinger waren über weite Strecken das zielstrebigere, konsequentere und präzisere Team. An ihre starken Leistungen zum Ende der Hauptrunde konnten die Hauptstädter weder in der Defensive noch im Angriff anknüpfen.