Die Eisbären Berlin haben den Neustart nach der Olympia-Pause verpatzt. Beim ernüchternden 2:3 gegen die Straubing Tigers in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) offenbarte der deutsche Meister erneut die in dieser Saison gewohnten Schwächen. Die Eisbären verpassten damit eine weitere Gelegenheit, auf den sechsten Tabellenplatz vorzurücken, der am Ende der Hauptrunde den direkten Einzug ins Playoff-Viertelfinale bedeuten würde.
«Derzeit tun wir uns schwer, über die vollen sechzig Minuten zu spielen», sagte Cheftrainer Serge Aubin am Mittwochabend bei Magentasport. «Es gibt immer einen kleinen Durchhänger im Spiel, und das müssen wir korrigieren – unabhängig davon, wo wir am Ende in der Tabelle stehen.»
Diesmal leisteten sich die Berliner im zweiten Drittel ihre Schwächephase und kassierten die am Ende entscheidenden drei Gegentore innerhalb von fünfeinhalb Minuten. «Wir waren viel zu passiv und haben ihnen viel zu viel Zeit und Raum gelassen», monierte Aubin.