Die Eisbären Berlin suchten nach dem ernüchternden 1:3 gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven nach Gründen für die zuletzt unbefriedigenden Leistungen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).
«Die Leichtigkeit fehlte bestimmt, aber die fehlt ja schon lange», räumte Angreifer Leonhard Pföderl ein, der gegen die Norddeutschen am Sonntag den einzigen Treffer der Hauptstädter erzielt hatte. «Der Einsatz ist da, jeder gibt Gas, auch bei jedem Training. Aber dann trifft man die falschen Entscheidungen. Wenn man schießen sollte, spielt man einen Pass, und genauso andersherum.» Die mentale Blockade sei aber «ganz normal, wenn es nicht so läuft», betonte Pföderl. «Das sieht man ja in jedem Sport.»
Nach der Niederlage im direkten Duell um Platz sechs ist für den Titelverteidiger selbst das Minimalziel – die direkte Qualifikation für das Viertelfinale – in weite Ferne gerückt. Bei nur noch fünf ausstehenden Hauptrundenspielen beträgt der Rückstand auf Bremerhaven bereits vier Punkte.