Eisbären Berlin gewinnen ersten Auswärtssieg in Köln nach Penaltyschießen
Die Eisbären Berlin haben ihren ersten Saison-Auswärtssieg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gefeiert. In einer Neuauflage der vorjährigen Finalserie setzte sich der deutsche Meister bei den Kölner Haien mit 6:5 (2:2, 2:1, 1:2) nach Penaltyschießen durch. Neuzugang Jean-Luc Foudy, der bei seinem Debüt bereits in der regulären Spielzeit getroffen hatte, sorgte im Shootout für die Entscheidung. Die übrigen Tore der Berliner erzielten Ty Ronning, Liam Kirk, Markus Vikingstad und Andreas Eder. Vor 17.592 Zuschauer in der Kölner Arena erzielte Ronning in der 4. Minute das erste Überzahltor der Berliner in dieser Spielzeit. Der frühere Eisbären-Profi Marcel Noebels glich für die Kölner aus, doch nur 39 Sekunden später antwortete Kirk für die Gäste. Kurz vor der Pausensirene gelang Brady Austin der zweite Treffer für die Hausherren. 46 Sekunden nach dem Wiederbeginn sorgte Tim Fleischer im Powerplay für die erstmalige Führung der Rheinländer, ehe Vikingstad mit einem weiteren Überzahltreffer und Eder die Berliner wieder nach vorn brachten. Im Schlussabschnitt erhöhte Foudy sogar auf 5:3, doch Köln glich durch späte Treffer von Noebels (58.) und Patrick Russell im Powerplay (59.) aus. Die folgende Verlängerung blieb torlos. Im Penaltyschießen hatten die Eisbären dank Foudy dann das bessere Ende für sich. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenDebütant Foudy sorgt für die Entscheidung