Die BR Volleys wollen gleich den ersten Matchball zum zehnten Meistertitel in der Volleyball-Bundesliga hintereinander nutzen. «Natürlich würden wir lieber in Berlin gewinnen, aber das haben wir uns durch die Hauptrunde kaputt gemacht», sagte Florian Krage-Brewitz nach dem zweiten Sieg im zweiten Finalspiel nach dem Modus «Best of Five» gegen die SVG Lüneburg, «die Körper sind alle auf Reserve, deshalb wollen wir den Erfolg am Mittwoch klarmachen.»
Volleyball auf internationalem Niveau
Drei Tage nach dem 3:1-Auftaktsieg in Lüneburg war der 3:1-Heimerfolg ein erneuter Kraftakt für das Team von Interimstrainer Markus Steuerwald. Die Niedersachsen gewannen sehr souverän den ersten Satz, die Berliner kamen erst Mitte des zweiten Durchgangs beim 12:11 zur erstmaligen Führung.
«Wir haben darauf vertraut, dass unsere Chancen kommen, trotz der Rückstände. Sie kamen, weil wir sie uns erarbeitet haben, und dann konnten wir sie auch nutzen», sagte Steuerwald und lobte dabei die Intensität des Spiels: «Das war Volleyball auf internationalem Niveau. Kompliment an Lüneburg für die Leistung. Wenn sie so wieder zu Hause spielen, müssen wir uns nochmal ganz extrem strecken.»