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BR Volleys in Berlin setzen Ausrufezeichen: 3:0 gegen Friedrichshafen

BR Volleys in Berlin setzen Ausrufezeichen: 3:0 gegen Friedrichshafen
Erst das Ass, dann der Jubel: Nolan Flexen (M) und seine Teamkollegen. / Foto: Lenny Karpe/dpa
Erst noch «so lala», dann «mamma mia»: Nolan Flexen dreht gegen Friedrichshafen auf und bekommt Sonderlob von seinem neuen Trainer. Was hinter dem klaren 3:0 der Volleys steckt.

Nach seinem Ass zum Statement-Sieg gegen den Erzrivalen Friedrichshafen hielt Außenangreifer Nolan Flexen kurz inne, dann ging es ab zum Jubeltanz mit seinen Teamkollegen der BR Volleys. Kurz danach gab es ein Sonderlob für den US-Amerikaner von seinem neuen Trainer. «Nolan kann uns wirklich viel geben. Der erste Satz war noch so lala. Aber sobald er erst einmal in Fahrt kommt - mamma mia - dann ist es wirklich gut», sagte Andrea Anastasi über seinen Schützling.

In der vergangenen Saison habe Flexen in vielen entscheidenden Situationen seinen Mitspielern noch vom Spielfeldrand zugejubelt, sagte der Italiener. «Jetzt entwickelt er sich zu einem wichtigen Spieler und muss auf dem Platz stehen.» Glatt mit 3:0 (25:22, 25:16, 25:16) siegten die Berliner im Spitzenspiel gegen den zuvor noch ungeschlagenen Rivalen. Es war ein erstes Ausrufezeichen, dass der Titelverteidiger schon auf einem erstaunlichen Level ist.

«Ich bin zufrieden mit der Einstellung der Jungs. Sie arbeiten gut. Sie gehen das Spiel ernsthaft an. Sie versuchen, das umzusetzen, was wir geplant haben, und das ist das Wichtigste», befand Anastasi.

Die Neuzugänge fügen sich gut ein

In der Vorsaison hing viel an Diagonalspieler Jake Hanes, der den Club im Sommer verließ. Nun wirken die Berliner deutlich breiter aufgestellt. Nach einem engen ersten Satz dominierten die Volleys den Rest der Partie fast nach Belieben.

Das lag nicht nur an Flexen. Mittelblocker Nicolas Zerba legte eine Serie hin. Außenangreifer Tom Koops sorgte immer wieder für wichtige Punkte. Dazu bringt Hanes' Nachfolger Alexandru Rata mit seinen schnellen Attacken eine neue Komponente ins Spiel.

«Das ist ein gutes Gefühl, weil man damit sein Niveau unter Beweis stellt. Je leichter der Sieg fällt, desto besser», sagte Koops, der aber auch betonte: «Die können immer noch gut spielen, und es ist erst der Anfang der Saison. Es ist ein guter Start, aber wir müssen das zu Ende bringen.»

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