Das Berlin-Brandenburg-Derby in der Volleyball-Bundesliga gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen am Samstag (18.00 Uhr) steht für die Berlin Volleys unter keinem günstigen Stern. Eine Grippewelle hat die Mannschaft erfasst, ein halbes Dutzend Spieler ist betroffen. «Wir machen das Beste aus der Situation und werden schon eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen», sagt Trainer Joel Banks.
Banks verspricht den Zuschauern «ein unterhaltsames Match». Während seine BR Volleys als ungeschlagener Tabellenführer in der Bundesliga einsam ihre Kreise ziehen, müssen die Netzhoppers an den letzten fünf Hauptrunden-Spieltagen noch hart um den Einzug ins Play-off-Viertelfinale kämpfen. Derzeit hätten sie ihr Ziel als Achter erreicht. Vier Punkte trennen sie von Verfolger ASV Dachau.
Von einem «anspruchsvollen Restprogramm, unter anderem gegen die Dinos der Liga» spricht Netzhoppers-Geschäftsführer Dirk Westphal. Er hofft, dass die Mannschaft in den letzten beiden Spielen der regulären Runde gegen Bitterfeld-Wolfen und bei den Baden Volleys Karlsruhe Platz acht sichern kann. «Sechs Punkte müssten reichen», sagt Westphal.