Trainer Urs Fischer will den Krisenclub FSV Mainz 05 mit schweizerischer Besonnenheit zum Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga führen. «Ein Vulkan bin ich nicht», sagte Fischer bei der Vorstellung als neuer Coach des Tabellenletzten. Fünf Zähler beträgt der Rückstand nach 13 Spieltagen auf den Relegationsrang, sechs Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz.
Fischer, der von Sommer 2018 bis zur Trennung vor gut zwei Jahren den 1. FC Union Berlin trainiert hatte, will sich trotz der schwierigen Situation nicht verstellen. Der 59-Jährige wolle «authentisch» bleiben - ähnlich wie bei seiner letzten Station in Köpenick. Fischer selbst bezeichnete sich als «bodenständig». Aber er könne auch «eklig» sein.