Schon zum vierten Mal in nur acht Tagen treffen die Berlin Volleys am Dienstag (19.00 Uhr) im Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft auf den VfB Friedrichshafen. Nach dem 3:1-Heimsieg am Samstag geht der Titelverteidiger aus der Hauptstadt mit viel Selbstbewusstsein an die Aufgabe heran, am Bodensee den 1:2-Rückstand in der Serie Best-of-five wettzumachen. «Wir werden von Spiel zu Spiel besser und kommen jetzt wieder in unseren Rhythmus rein», sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand der Deutschen Presse-Agentur.
Die Berliner litten zu Anfang der Finalserie erheblich darunter, dass sie nach den souveränen Halbfinal-Auftritten gegen Lüneburg eine zwölftägige Spielpause hatten. Friedrichshafen setzte sich erst über die volle Distanz von fünf Partien gegen Giesen durch und hatte dadurch den besseren Spielrhythmus.
Für Niroomand gibt es noch einen anderen Anlass zum Optimismus: «Wir haben zuletzt viel mit Krankheiten und Verletzungen zu tun gehabt. Aber jetzt sind alle fit - mit Ausnahme vielleicht von Ruben Schott.» Der Mannschaftskapitän hatte sich in Spiel zwei in Friedrichshafen (1:3) im zweiten Satz eine Verletzung am linken Sprunggelenk zugezogen.