Der deutsche Meister BR Volleys ist in der Champions League in der Gruppenphase gescheitert. In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle verloren die Berliner gegen Titelverteidiger Sir Sicoma Monini Perugia klar mit 0:3 (17:25, 18:25, 20:25). Da Konkurrent Las Palmas zuvor 3:2 gegen Prag gewonnen hatte, rutschten die Volleys noch auf Rang drei in der Gruppe C ab und verpassen die K.-o.-Runde. Auch den Weg als bester Gruppendritter schaffte das Team nicht. Am Ende fehlte ein Satzgewinn zum Weiterkommen.
Der Hauptstadtclub verfehlte damit nach dem Pokal-Aus im Halbfinale ein weiteres Saisonziel. Für die Berliner geht es nun im CEV Cup weiter, dem zweithöchsten europäischen Wettbewerb.
Der Club-Weltmeister Perugia hatte das Ticket für das Viertelfinale schon vor der Partie sicher. Vor einer beeindruckenden Kulisse mit 8.553 Fans erwischten die Italiener um die Weltmeister Roberto Russo und Simone Giannelli den besseren Start, doch die Berliner kämpften sich schnell zurück und führten nach einem Block von Jake Hanes 5:4. Perugia blieb in der Folge aber überwiegend fehlerfrei und zog Stück für Stück davon.