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Berlin Volleys nach CEV-Cup-Aus in Piacenza: Blick auf zehnter Meistertitel und Derby gegen Netzhoppers

Kyle Dagostino und die Volleys sind in Europa raus. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa
Kyle Dagostino und die Volleys sind in Europa raus. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa

Nach dem 0:3 in Piacenza sind die Berlin Volleys aus dem CEV Cup ausgeschieden. Jetzt gilt die Konzentration dem zehnten Meistertitel und dem Derby.

Nachdem die Berlin Volleys zum Ende ihrer Europapokal-Reise noch mal eine couragierte Leistung zeigen konnten, wandert der Fokus für den Serienmeister nun auf das letzte noch erreichbare Saisonziel. «Wir haben uns bemüht, aber es am Ende nicht geschafft. So kann man vielleicht unsere gesamte internationale Saison zusammenfassen», konstatierte Libero Kyle Dagostino nach dem 0:3 (21:25, 27:29, 18:25) im Viertelfinal-Rückspiel des CEV Cups beim italienischen Spitzenclub Gas Sales Bluenergy Piacenza. 

«Wir haben viel versucht, aber aus den Möglichkeiten, die wir hatten, zu wenig gemacht. Das müssen wir jetzt akzeptieren und nach vorn auf die Bundesliga schauen», sagte der US-Amerikaner. Im Pokal scheiterte der Hauptstadtclub im Halbfinale, in der Königsklasse verpasste man die K.-o.-Runde. Bleibt noch der zehnte Meistertitel in Serie als großes Saisonziel.

Netzhoppers sind vor dem Derby voll im Soll

Das wird angesichts der erstarkten Konkurrenz besonders in Lüneburg und den großen Verletzungssorgen bei den Volleys aber auch eine andere Herausforderung als in den vergangenen Jahren. Im Derby gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen am Samstag in der Max-Schmeling-Halle (17.30 Uhr/Dyn) ist ein Sieg auf jeden Fall Pflicht. Aktuell sind die Berliner zwar Spitzenreiter, aber Lüneburg hat ein Spiel weniger absolviert und könnte noch vorbeiziehen.

Die Netzhoppers sind dagegen sportlich als Sechster voll im Soll und haben die Teilnahme an den Playoffs schon sicher. «Egal, auf wen wir treffen werden: Wir fiebern den Spielen entgegen», sagte Außenangreifer Theo Timmermann der «Märkischen Allgemeinen Zeitung». Als Fünfter könnten sie sich sogar für das europäische Geschäft qualifizieren, was angesichts des schweren Restprogramms und schon vier Punkten Rückstand auf Giesen aber extrem schwer wird.

Nach dem Insolvenzantrag vor knapp drei Jahren haben sich die Brandenburger erstaunlich stabilisiert. Die Rahmenbedingungen in Königs Wusterhausen bleiben für den Club unbefriedigend. «Wenn ein Umzug nötig ist, um sportlich den nächsten Schritt zu gehen, sehe ich da keine andere Möglichkeit, und dann unterstütze ich den Umzug mit ganzem Herzen. Andere Vereine entwickeln sich auch weiter», erklärte Timmermann.

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