Das Duell mit dem nächsten italienischen Hochkaräter sehen die Berlin Volleys und Geschäftsführer Kaweh Niroomand mit einem lachenden und einem weinenden Auge. «Zunächst ist es natürlich immer schön, sich mit solchen großen Mannschaften zu messen», sagte der 73-Jährige vor dem Viertelfinal-Duell im CEV Cup mit Gas Sales Bluenergy Piacenza am Mittwoch (19.30 Uhr). «Wenn ich mir den Rest der Viertelfinalisten anschaue, hätte es für uns vielleicht die Möglichkeit gegeben, jetzt in diesem Wettbewerb etwas zu reißen. Nun haben wir gleich den härtesten Gegner gekriegt.»
Seine Ausnahmeklasse hat der Club aus Norditalien in den vergangenen Wochen zur Genüge nachgewiesen. «Sie haben gerade Trentino geschlagen», sagte Niroomand. Vor dem Sieg gegen den Champions-League-Sieger von 2024 verlor Piacenza nur knapp gegen den Champion Perugia und schaltete im CEV Cup das polnische Top-Team Jastrzebski aus.
«Da kommen wir unter normalen Umständen nicht dran. Es sei denn, wir haben wirklich einen großen Sahnetag. Dann können wir vielleicht was erreichen, aber ansonsten ist das sehr schwierig», schätzte Niroomand die Lage vor dem Hinspiel in der heimischen Max-Schmeling-Halle ein. Aber natürlich habe sein Team eine Chance, «gerade zu Hause».