Bei einem Zuschlag für Berlin als Olympia-Gastgeber soll das Brandenburger Tor zu einem ganz speziellen Ort für Fans und Touristen werden. Wie die «Bild am Sonntag» berichtet, sieht ein Plan der Hauptstadt-Bewerbung vor, einen langen Brückenaufgang auf das weltberühmte Tor zu errichten, der einen Zugang auf die Höhe der Quadriga-Skulptur ermöglicht.
Diese Idee werde am Dienstag vom Regierenden Bürgermeister Kai Wegner und Innensenatorin Iris Spranger präsentiert, schreibt die Zeitung, die von weiteren Olympia-Plänen berichtet. So soll die Eröffnungsfeier der Spiele auf dem Tempelhofer Feld stattfinden, als symbolträchtigen Ort für die Freiheit Berlins durch die Luftbrücke während der Blockade im Kalten Krieg.
Deutsche Entscheidung im September
Eine Bestätigung für diese Pläne gab es vorerst nicht. Berlin ist - neben München, Hamburg und einer gemeinsamen NRW-Kandidatur mit Köln als Zentrum - einer von vier deutschen Olympia-Interessenten. Am 26. September entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit welchem Kandidaten eine Bewerbung beim Internationalen Olympischen Komitee gestartet wird. Infrage kommen die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044.
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