Füchse-Trainer Nicolej Krickau hatte den Grund für die erste Niederlage in dieser Champions-League-Saison schnell gefunden. «Die neuen Verhältnisse im Angriff machten es letztendlich zu schwierig. Unsere Möglichkeiten waren da einfach nicht auf Champions-League-Niveau», sagte der Däne nach der 24:28-Pleite beim norwegischen Meister Kolstad am Donnerstagabend.
Gerne wären Berlins Handballer mit der vorzeitigen Viertelfinal-Qualifikation ins neue Jahr gegangen. Dennoch ist die Pleite verkraftbar, denn aus den letzten vier Partien im neuen Jahr benötigen sie weiterhin nur noch einen Sieg. Und gegen Kolstad war aufgrund der Personallage schon die Ausgangssituation denkbar schlecht. Gleich sieben Profis, also eine komplette Mannschaft, fehlten verletzt.