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Heim-WM in Berlin: Deutsche Basketballerinnen in Gruppe mit Spanien, Japan und Mali

Deutsche Basketballerinnen / Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Deutsche Basketballerinnen / Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Die deutschen Basketballerinnen haben für die Heim-WM eine gute Auslosung erwischt. Das Minimalziel Viertelfinale scheint auf jeden Fall möglich.

Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Heim-WM in Berlin eine lösbare Vorrundengruppe erwischt. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange bekommt es bei der Weltmeisterschaft vom 4. bis 13. September zunächst mit Spanien, Japan und Mali zu tun. Das ergab die Auslosung im Kraftwerk in Berlin. Ausgetragen werden die Partien in der Berlin Arena und der Max-Schmeling-Halle. Zum Auftakt geht es am 4. September gegen Spanien. 

Die Lose wurden von der australischen Basketball-Legende Lauren Jackson, dem ehemaligen deutschen Handball-Star Stefan Kretzschmar und der deutschen Breakdance-Meisterin Jilou gezogen.

«Ich denke, mit der Auslosung können wir ganz gut leben», sagte Kapitänin Marie Gülich. «Ich freue mich sehr über die Japanerinnen, die haben wir schon bei Olympia gespielt. Spanien spielen wir gefühlt jedes Jahr und Mali ist neu, aber auch eine Challenge.»

Das deutsche Team will bei seiner ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren um die Medaillen mitspielen. In Satou und Nyara Sabally, Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner sind aktuell gleich fünf Spielerinnen in den USA in der WNBA aktiv. So gut war eine deutsche Auswahl noch nie besetzt. «Ich denke, wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wenn wir komplett sind, können wir gegen jeden Gegner bestehen», sagte Alina Hartmann.

Nowitzki traut deutschem Team viel zu

Auch Deutschlands Basketball-Legende Dirk Nowitzki traut dem deutschen Team deshalb eine gute Rolle zu. «Ziel muss auf jeden Fall das Viertelfinale sein. Und dann muss man schauen, wie sie im Turnier stehen. Ich glaube, sie müssen sich auf keinen Fall verstecken», sagte Nowitzki vor der Auslosung. «Wenn sie sich ein bisschen tragen lassen von der Euphorie, dann kann da schon mehr gehen.»

Die vier Gruppenersten qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die Zweiten und Dritten spielen in einer vorgeschalteten K.o.-Runde die weiteren vier Viertelfinallisten aus.

Das Interesse an der Heim-Weltmeisterschaft ist auf jeden Fall groß. Nach Angaben des Deutschen Basketball Bundes wurden für die Partien bereits mehr als 76.000 Tickets verkauft. Vor allem die Tickets für das Final-Wochenende am 12. und 13. September sind begehrt. Mehr als 80 Prozent der Eintrittskarten für die beiden Halbfinals, das Spiel um Platz drei und das Endspiel sind bereits vergriffen.

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