Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Heim-WM in Berlin eine lösbare Vorrundengruppe erwischt. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange bekommt es bei der Weltmeisterschaft vom 4. bis 13. September zunächst mit Spanien, Japan und Mali zu tun. Das ergab die Auslosung im Kraftwerk in Berlin. Ausgetragen werden die Partien in der Berlin Arena und der Max-Schmeling-Halle. Zum Auftakt geht es am 4. September gegen Spanien.
Die Lose wurden von der australischen Basketball-Legende Lauren Jackson, dem ehemaligen deutschen Handball-Star Stefan Kretzschmar und der deutschen Breakdance-Meisterin Jilou gezogen.
«Ich denke, mit der Auslosung können wir ganz gut leben», sagte Kapitänin Marie Gülich. «Ich freue mich sehr über die Japanerinnen, die haben wir schon bei Olympia gespielt. Spanien spielen wir gefühlt jedes Jahr und Mali ist neu, aber auch eine Challenge.»
Das deutsche Team will bei seiner ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren um die Medaillen mitspielen. In Satou und Nyara Sabally, Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner sind aktuell gleich fünf Spielerinnen in den USA in der WNBA aktiv. So gut war eine deutsche Auswahl noch nie besetzt. «Ich denke, wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wenn wir komplett sind, können wir gegen jeden Gegner bestehen», sagte Alina Hartmann.