Der Augsburger Sportdirektor Marinko Jurendic hat kein Verständnis für das Urteil des DFB-Sportgerichts im Skandalspiel von Berlin. «Ich weiß nicht, ob Wettbewerbsverzerrung ein provokatives Wort ist. Aber wenn das Spiel noch zwei Minuten dauert, gibt es für mich gar keinen Grund, irgendwo das Resultat anzuzweifeln», kritisierte Jurendic nach dem 0:1 (0:0) seines FC Augsburg gegen den VfB Stuttgart, als er auf eine mögliche Wettbewerbsverzerrung in dem Fall angesprochen wurde.
Das sei seine persönliche Meinung. «Ich finde nicht, dass das Regelwerk so ausgelegt werden dürfte», sagte er weiter. «Aus meiner Sicht sollte das Ergebnis so bestehen bleiben.» Man müsse aufpassen, «dass die sportlichen Entscheidungen auf dem Feld passieren und dass das, was von der Tribüne kommt, keinen Einfluss hat auf Ligazugehörigkeit oder Resultate.» Das sei insgesamt ein «ganz sensibles Thema».