Dynamo nach spätem Ausgleich am Boden zerstört
Selbst der sonst um keinen Spruch verlegene Interims-Trainer Heiko Scholz wirkte kleinlaut. «Wir brauchen nicht geknickt nach Hause zu fahren. Da war mehr drin. Aber wir haben gegen einen guten Gegner sehr gut mitgehalten», sagte er nach dem 1:1 von Dynamo Dresden beim SSV Jahn Regensburg und versuchte, Optimismus zu verbreiten. Was unter normalen Umständen ein solides Ergebnis gewesen wäre - immerhin sind die Bayern Tabellenzweiter - entpuppte sich als gefühlte Niederlage, weil ein Aufstieg in der 2. Bundesliga immer unwahrscheinlicher wird. Mittlerweile beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz fünf Zähler bei nur noch drei Spielen. Man schaue nur noch von Spiel zu Spiel, sagte deshalb auch Scholz bei «MagentaSport»
Eine richtig starke Vorstellung im ersten Punktspiel nach der Trennung von Markus Anfang reichte nicht, weil Jakob Lewald in der 89. Minute ohne große Not Noah Ganaus im Strafraum zu Fall brachte. Diese Unkonzentriertheit sowie die nicht ausgespielten Kontermöglichkeiten in der Schlussphase waren auch der fehlenden Kraft zuzuschreiben. Nach einer Abwehrschlacht in der letzten halben Stunde waren die Dynamo-Spieler völlig platt.