Arminia Bielefeld hat den 1. FC Union Berlin aus dem DFB-Pokal geworfen und den Traum der Köpenicker vom Heimfinale in der Hauptstadt schon früh zerstört. Der Bundesligist unterlag beim Drittligisten in der zweiten Runde mit 0:2 (0:1). Die in dieser Saison sonst so stabile Mannschaft von Trainer Bo Svensson präsentierte sich defensiv überraschend anfällig und hatte vorne kein Glück. Vor 26.117 Zuschauern auf der ausverkauften Alm erzielten Marius Wörl in der 12. Minute und André Becker (71.) die Tore für den Außenseiter, dessen Fans eine große Pokalparty feierten.
Latte und Pfosten retten für Bielefeld
Es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe Union erstmals gefährlich vor dem Arminia-Tor auftauchte. Dafür schepperte es dann gleich richtig: Kapitän Rani Khedira knallte den Ball mit voller Wucht an die Latte - Glück für die Gastgeber.
Die Berliner steigerten sich nun etwas und hatten kurz vor der Pause erneut Pech. Schäfer traf den Pfosten, den Versuch im Nachsetzen von Danilho Doekhi boxte Arminia-Torwart Jonas Kersken von der Linie.
Union kontrollierte nun die Partie und baute Druck auf. Die Gäste setzten sich in der Bielefelder Hälfte fest, kamen jedoch nur selten gefährlich in den Arminia-Strafraum. Der Drittligist verteidigte leidenschaftlich und schaltete bei Ballgewinnen immer wieder schnell um. Erst nutzte Becker eine gute Chance nicht, dann ließ der eingewechselte Stürmer die Alm euphorisch jubeln. Wörl bereitete stark vor, Becker traf zum 2:0.
Auch nach dem zweiten Gegentor gab Union nicht auf. Für einen Treffer reichte es aber nicht mehr. Schon am Samstag steht das nächste Auswärtsspiel an: Das Svensson-Team ist in der Bundesliga beim FC Bayern München gefordert.
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