Trotz des Ausscheidens aus der Champions League überwog bei den Basketballern von Alba Berlin der Stolz. «Natürlich sind wir sehr enttäuscht, aber vor allem auch sehr stolz, wie wir uns die ganze Saison in der Champions League präsentiert haben», sagte Nationalspieler Malte Delow. In beiden Partien gegen den Titelverteidiger Unicaja Malaga war Alba dicht dran, verlor aber dennoch beide Duelle. Am Mittwochabend bei der 85:88-Heimpleite erst nach Verlängerung.
Damit ist nach dem 0:2 in der Best-of-Three-Serie im Viertelfinale Endstation für Alba. Für Sportdirektor Himar Ojeda dennoch ein Erfolg. Denn zum Start der Saison sei das realistische Ziel gewesen, die erste Runde zu überstehen. «Und jetzt waren wir mit dem Titelverteidiger und einem der Favoriten auf Augenhöhe. Eine tolle Entwicklung», so der Spanier. Und das mit einem sehr jungen und unerfahrenen Team – sowie deutschen Spielern, die tragende Rollen einnehmen.