Die Basketballer von Alba Berlin sind wahre Last-Minute-Spezialisten. Das Bundesliga-Duell am letzten Montag in Trier drehte Alba im Schlussviertel, am Mittwochabend in der Champions League sogar erst in den letzten 94 Sekunden. «Ich bin superstolz auf die Jungs. Wir haben den Charakter und die Energie gefunden», sagte Spielmacher Martin Hermannsson nach dem 84:80-Heimsieg gegen das griechische Team von Karditsa Iaponiki.
Sportdirektor Himar Ojeda sieht einen großen Fortschritt. «Zu Beginn der Saison haben wir solche Spiele noch verloren. Da hat sich das Team weiterentwickelt», sagte er. Gegen Karditsa steckte den Berlinern aber noch das harte Trier-Spiel nur zwei Tage zuvor und ein anschließender Reisetag mit langer Bahnfahrt in den Knochen. Deshalb hielt sich die Begeisterung dieser Ansetzung bei Alba auch in Grenzen. «Die idealere Situation wäre es, wenn du Samstag/Sonntag spielst und dann Dienstag/Mittwoch. Aber es ist wohl kompliziert, weil da so viele Faktoren eine Rolle spielen», sagte Ojeda.