Obwohl die Basketballer von Alba Berlin das deutsche Prestigeduell in der Euroleague verloren haben, können sie der zehnten Pleite in Serie in der Königsklasse dennoch etwas Positives abgewinnen. «Ich bin wirklich glücklich mit dem Kampf und dem gesamten Auftritt. Vor ein paar Monaten war das noch nicht möglich. Wir werden Schritt für Schritt besser», sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach der 84:99-Heimniederlage gegen den FC Bayern München.
Zumindest drei Viertel lang agierten die Berliner mit dem Favoriten auf Augenhöhe. «Wir haben wieder einen vollen Kader und das hilft sehr. Die Gegner müssen wieder mehr investieren, um uns zu schlagen», betonte Ojeda. In nur neun Tagen treffen die beiden Rivalen erneut aufeinander – dann in der Bundesliga in München.
Und in Richtung BBL muss der Fokus der Berliner auch gehen. Nach einem Katastrophenstart liegt der Meisterschaftszweite mit Platz zwölf weiterhin außerhalb der Playoff-Plätze. Allerdings gab es zuletzt drei Siege in Serie – darunter auch gegen die Bayern. Diese Serie soll am Montag bei den EWE Baskets Oldenburg fortgesetzt werden (20 Uhr/Dyn). «Es müssen definitiv mehr Siege werden», forderte Ojeda.