Die Spieler von Alba Berlin feierten den Finaleinzug in der Basketball-Bundesliga fast wie einen Titel. Nach dem hart erkämpften 97:84-Heimsieg im entscheidenden fünften Playoff-Spiel gegen die Niners Chemnitz lagen sich die Berliner am Donnerstagabend in den Armen. «Ich bin sehr stolz auf das Team. Wir haben dieses Jahr viel durchmachen müssen, hatten viele Probleme. Aber das Team hatte die Kapazität gegen alle Widerstände anzukämpfen», sagte Trainer Israel Gonzalez.
Lange Zeit zum Feiern bleibt aber nicht. Schon am Samstag muss Alba im ersten Finalspiel der Best-of-Five-Serie beim Topfavoriten FC Bayern München antreten (20.30 Uhr/Dyn). «Das wird nicht einfacher», sagte Guard Malte Delow. Und während die Berliner fünf Spiele in den Knochen haben, zogen die Bayern im Schnelldurchgang ins Finale ein, konnten sich eine Woche lang erholen. Die Rollen scheinen klar verteilt. «Die Wetten sprechen gegen uns. Und vielleicht wird es für uns nicht reichen. Aber das müssen wir erst herausfinden», sagte Sportdirektor Himar Ojeda.