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Alba Berlin siegt nach starkem Schlussspurt 89:82 gegen Niners Chemnitz

Alba Berlin siegt nach starkem Schlussspurt 89:82 gegen Niners Chemnitz
Alba-Kapitän Jonas Mattisseck ist stolz auf sein Team (Archivbild) / Foto: Sven Hoppe/dpa
Beim Heimsieg gegen Chemnitz gibt es neben viel Kampf auch viel Krampf. Dennoch setzt sich Alba durch. Den Kapitän beschäftigt das «Drumherum».

Bei den Basketballern von Alba Berlin war nach dem erfolgreichen Bundesligastart die Erleichterung riesengroß. Denn erst ein starker Schlussspurt brachte dem Meister am Freitagabend einen 89:82-Heimsieg gegen die Niners Chemnitz. «Ich bin extrem stolz auf das Team. Dass wir uns durchgekämpft haben und dass wir einen Weg gefunden haben, zu gewinnen», sagte Kapitän Jonas Mattisseck.

Emotionaler Alba-Rückblick

Dank viel Willen und Einsatz bekam der Abend, der mit einem Rückblick auf den Meistercoup in München so emotional begonnen hatte, noch ein Happy End. Erst wurde ein Video gezeigt, dann der Pokal in der Mitte des Spielfeldes aufgestellt und schließlich noch feierlich und unter großem Jubel das Meisterbanner unter das Hallendach gezogen.

Für einige Alba-Spieler war dies aber möglicherweise etwas zu emotional. «Es war viel drumherum. Das macht einen dann auch nochmal emotional. Und so sind wir auch aufgetreten. Man hat gemerkt, dass wir nicht richtig im Flow waren», sagte Mattisseck.

Intensität als Fundament

Den fand Alba im ersten Saisonspiel eigentlich nie so richtig. Die Fehlerquote war sehr hoch. «Wir waren noch nicht bereit als Team. Dafür brauchen wir noch Zeit», sagte deshalb Sportdirektor Himar Ojeda. Diese spielerischen Defizite konnten aber mit viel Einsatz und Intensität kompensiert werden. Zumindest das stimmte gegen die Niners. «Das ist ein solides Fundament, an dem wir jetzt arbeiten müssen», sagte Ojeda.

Denn obwohl der Kern des Meisterteams geblieben ist, muss sich das Team mit den vier Neuzugängen wieder neu finden. «Es ist nicht so, dass man mit dem Finger schnippt und alles ist wieder da. Wir müssen uns als Team Zeit geben, auch Fehler zu machen. Um unsere Kultur und unsere Strukturen wiederaufzubauen», sagte Mattisseck.

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