Alba Berlin kann in der Basketball-Bundesliga erst einmal etwas durchpusten. Denn mit dem hart erkämpften 71:68-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Würzburg Baskets konnte der Tabellenzweite den Abstand auf die Verfolger auf sechs Punkte erhöhen. «Wir wollen nicht zu sehr auf die Tabelle gucken. Aber wir wissen, die Liga hat nicht mehr so viele Spiele. Und da ist der zweite Platz Richtung Playoffs hervorragend», sagte Kapitän Jonas Mattisseck nach dem Sieg.
Der direkte Vergleich, der bei Punktgleichheit den Ausschlag geben könnte, wurde allerdings nicht gewonnen. Das Hinspiel hatte Alba mit vier Punkten verloren. «Das wäre natürlich perfekt gewesen, weil es im Grunde ein weiterer Sieg gewesen wäre. Aber am Ende kann man halt nicht alles haben», sagte Sportdirektor Himar Ojeda.
Denn der Kader leidet weiter unter Ausfällen. Man könne seit einem Monat wegen Verletzungen und Abstellungen von Nationalspielern nicht wirklich trainieren. «So können wir zwar gegen jeden mithalten, aber uns kaum verbessern», klagte deshalb Ojeda.