Trotz dem Saisonende schon im Halbfinale zogen die Basketballerinnen von Alba Berlin ein positives Fazit. «Das war eine Achterbahnfahrt für uns. Das war so ein bisschen Auf und Ab. Aber insgesamt ich bin superstolz auf das Team», sagte Kapitänin Lena Gohlisch. Die 51:54-Heimniederlage im dritten Spiel der Best-of-five-Serie gegen die Rutronik Stars Keltern war letztendlich nach den ersten beiden deutlichen Pleiten zu befürchten. «Das ist schon richtig, dass Keltern jetzt im Finale steht», sagte deshalb auch Manager Marco Baldi.
Fast alle Verträge laufen bei Alba aus
Baldi wünscht sich gerne mehr solcher heimischer Hochkaräter in der Bundesliga. «Wir müssen uns fragen, wie können wir deutsche Topspielerinnen möglicherweise auch in Deutschland halten. Nicht die erste Garde, die in der NBA spielt, sondern die wirklich guten Spielerinnen, die im europäischen Ausland spielen», sagte er. Deshalb müsse über Strukturen gesprochen werden. «Und zwar nicht nur in Berlin, sondern ligaweit», sagte er.
Zunächst müssen die Berliner aber erst den eigenen Kader für die neue Spielzeit zusammenstellen. Denn bis auf zwei Spielerinnen laufen alle Verträge zum Saisonende aus. «Jetzt müssen wir die Saison aufarbeiten und reden», kündigte deshalb Trainer Christ Cabrera an. Auch der Vertrag von Gohlisch läuft aus. Sie gab aber gleich positive Signale in Richtung Verlängerung. «Ich fühle mich superwohl hier und ich krieg superviel Vertrauen. Ich kann es mir auf jeden Fall gut vorstellen», sagte die 32-Jährige.
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