Trotz des schlechten Saisonstarts in der Basketball-Bundesliga (BBL) mit drei Niederlagen nach den ersten vier Spielen waren sie bei Alba Berlin bemüht, die Ruhe zu bewahren. «Wir haben jetzt einen holprigen Start. Wir dürfen uns aber nicht gegenseitig ankacken, sondern weiter zusammenhalten», sagte Flügelspieler Tim Schneider nach der 78:81-Heimpleite am Sonntag gegen die Niners Chemnitz.
Obwohl Alba seit über 20 Jahren nicht mehr so schlecht in die BBL gestartet ist, bleibt Manager Marco Baldi gelassen. «Das ist kein Grund zur Sorge», sagte er. Den Hauptgrund für den Fehlstart sieht er in den vielen Ausfällen. «Wir haben Probleme. Uns fehlen wichtige Spieler. Und wir sagen immer, wir brauchen alle, um die Saison gut zu überstehen», sagte er. Seit Saisonstart müssen die Berliner mit einem reduziertem Kader spielen.
Und dann war die Partie gegen die Niners auch noch das fünfte Spiel in nur zehn Tagen. «Wenn die Rotation kürzer ist, das macht sich natürlich bemerkbar. Die Doppelwochen verlangen alles. Und wenn man dann eine fünfminütige Phase hat, in der man nicht voll da ist, das reicht», sagte Baldi. Ein weiteres Problem sind Spieler, die aus ihrer langen Verletzung zurückkommen.