Mit Ex-Coach Urs Fischer hatte Danilho Doekhi noch nicht gesprochen, da gab es noch eine wichtige Frage zu klären. War Union Berlins torgefährlicher Verteidiger der Schütze des späten Treffers zum 2:2 gegen Mainz 05 oder Stürmer Marin Ljubicic. Die Meinungen gingen auseinander. Doch Doekhi lächelt nur milde. Er wisse es selbst nicht.
Der Niederländer, der in den WM-Playoffs im März gerne für Surinam spielen würde, konnte als Tor-Gönner auftreten, er hat schon sechs Saisontore, vier davon in der Bundesliga. Die Deutsche Fußball-Liga machte Ljubicic zum offiziellen Torschützen. Egal. Bei Union zählt nur «das Kollektiv» wie Trainer Steffen Baumgart mehrmals betonte. Und das Kollektiv funktioniert derzeit.