Die Eisbären Berlin haben ihren ersten Sieg in der diesjährigen Champions Hockey League (CHL) gefeiert. Am dritten Hauptrunden-Spieltag gewann der deutsche Meister gegen den österreichischen Titelträger Graz 99ers mit 4:1 (3:0, 0:1, 1:0). Leonhard Pföderl gelang ein Doppelpack, außerdem trafen Markus Vikingstad und Eric Mik für die Berliner, die ihre ersten beiden CHL-Spiele in Genf (2:6) und Davos (2:8) klar verloren hatten. Die 4.227 Zuschauer im ausverkauften Wellblechpalast sahen zu Beginn ein umkämpftes Spiel mit wenigen Torchancen, ehe Pföderl in der zehnten Minute zur Führung der Gastgeber traf. Auch in der Endphase des Auftaktdrittels waren die Berliner effizient. Vikingstad baute den Vorsprung aus (19.), Pföderl erzielte im ersten Powerplay der Hausherren seinen zweiten Treffer (20.). Im zweiten Spielabschnitt taten die Gäste mehr für die Offensive und kamen durch einen Überzahltreffer von Christopher Collins wieder heran (28.), doch 35 Sekunden nach dem Beginn des Schlussdrittels stellte Mik den alten Abstand wieder her. Danach brachten die Berliner den Erfolg mit einer starken kämpferischen Vorstellung über die Zeit. Weiter geht es für die Eisbären am Sonntag. Dann empfangen sie den dänischen Meister Herning Blue Fox im Wellblechpalast (18.00 Uhr/ MagentaSport). Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenAm Sonntag gastiert der dänische Meister in Berlin