Der 1. FC Union hat auf den sportlichen Führungspositionen im Eiltempo Klarheit geschaffen. Mit Bo Svensson als Trainer wollen die Köpenicker in ihrem sechsten Bundesliga-Jahr zurück zu alter Stärke finden. Wie die Eisernen am Donnerstagabend mitteilten, folgt der 44 Jahre alte Däne auf den kurz vor Saisonende freigestellten Nenad Bjelica sowie Interimscoach Marco Grote. Zuvor hatte der Pay-TV-Sender Sky über die Einigung zwischen den Köpenickern und dem früheren Mainzer berichtet.
«Wir haben uns in enger Abstimmung mit Oliver Ruhnert und Horst Heldt für einen sportlichen Neustart im Sommer entschieden und sind überzeugt, dass Bo Svensson ein Trainer ist, der gut zu unserem Club passt», äußerte Präsident Dirk Zingler in einer Mitteilung der Unioner. Über die Vertragslänge machten die Berliner wie üblich keine Angaben.
«Die Geschlossenheit, die Union ausstrahlt, die Einheit zwischen Mannschaft, Fans, Mitarbeitern und Vereinsführung, ist ein ganz wichtiger Faktor», sagte der Trainer selbst. «Ich freue mich auf den vor uns liegenden Weg und werde alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen werden.»