Die Wohnungslosigkeit unter Frauen hat sich aus Sicht von Sozialdiensten deutlich zugespitzt. «Es wird immer schlimmer», sagte Janka Haverbeck, Kuratoriumsmitglied der Koepjohann'schen Stiftung, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Wegen des allgemeinen Mangels an Wohnraum sei es insbesondere für Frauen in Not deutlich schwieriger, eine Wohnung zu finden.
Auch dem Diakonischen Werk zufolge betrifft das Problem immer mehr auch Frauen, Kinder und Familien. «Es braucht dringend mehr frauenspezifische Angebote wie das Wohn- und Beratungshaus Tieckstraße im gesamten Hilfesystem», sagte Diakonie-Direktorin Ursula Schoen. «Insbesondere mit Kindern ist die Unterbringung im Betreuten Wohnen kaum möglich.»