Flughafen Tegel, Avus und vielleicht ein neues SchwuZ: Nach Einschätzung der Clubcommission lässt es sich in Berlin auch in diesem Jahr gut feiern. «Es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber es ist jetzt auch nicht das Damoklesschwert, das über Berlin hängt, und nächstes Jahr gibt es keine Clubs mehr», sagte der Vorstandsvorsitzende Marcel Weber der Deutschen Presse-Agentur. Statt einem Clubsterben sieht Weber eine Neusortierung. Doch wo lässt es sich gut ausgehen?
Zukunft des SchwuZ
Der queere Kultclub SchwuZ feierte im vergangenen November seine vorerst letzte Party. Das SchwuZ hatte Ende Juli Insolvenz angemeldet. Damals erklärten die Betreiber, man habe die Reißleine ziehen müssen, bevor die Zahlungsunfähigkeit eintrete. Trotz Sparmaßnahmen und struktureller Veränderungen sei die wirtschaftliche Lage ernster als erwartet gewesen.
Wie es weitergeht, ist noch offen. «Die letzte Zeit haben wir für interne Absprachen, Sondierungen und natürlich auch den Blick in die Zukunft genutzt.» Spruchreif ist noch nichts, das könnte sich aber «zeitnah» ändern, hieß es aus dem SchwuZ. Auch Marcel Weber von der Clubcommission sagte, die letzte Messe sei noch nicht gelesen. Es gebe Bestrebungen, einen neuen Standort zu finden, und Hoffnung auf eine Wiedereröffnung noch in diesem Jahr.