Das neue Lachgas-Verkaufsverbot für Jugendliche ist für Berlins Gesundheitssenatorin Ina Czyborra «richtig und wichtig» – gesetzliche Vorgaben allein hält sie aber für unzureichend. «Um den Missbrauch von Lachgas durch Kinder und Jugendliche zu verhindern, braucht es zudem zielgerichtete, lebensnahe Präventionsmaßnahmen», teilte die SPD-Politikerin mit. «Dabei sind Schulen, Jugendzentren oder soziale Medien wichtige Kanäle, um über die Gefahren des Lachgaskonsums aufzuklären.»
Junge Menschen, die bereits konsumierten, müssten einen niedrigschwelligen Zugang zu Hilfs- und Beratungsangeboten erhalten, so die Senatorin. So könnten Warnsignale frühzeitig erkannt und passgenaue Unterstützung gewährleistet werden.