Dass der queere Berliner Kultclub Schwuz aus finanziellen Gründen schließen muss, löst Bestürzung in der Community aus. «Ich bin unendlich traurig», schrieb jemand bei Instagram unter die Ankündigung des Clubs. Ein großes Stück queere Geschichte breche weg. Jemand anderes postete: «Danke für die schönen Jahre». Oppositionspolitiker werfen der Landesregierung Versäumnisse vor.
Das Schwuz hatte Ende Juli Insolvenz angemeldet. Damals erklärten die Betreiber, man habe die Reißleine ziehen müssen, bevor die Zahlungsunfähigkeit eintrete. Trotz Sparmaßnahmen und struktureller Veränderungen sei die wirtschaftliche Lage ernster als erwartet gewesen.