In Berlin soll die Barrierefreiheit weiter ausgebaut werden. Es sei nicht die schlechteste Stadt, was Barrierefreiheit angeht, aber es gebe Ausbaupotenzial, sagte der Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen. Er ist Mitbegründer des Vereins Sozialheld*innen, der die Landesfachstelle für Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen des Landes im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Diskriminierung betreut.
Barrierefreiheit gehe alle etwas an, sagte Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) bei einem Besuch des Vereins in Berlin. Von Barrierefreiheit würden aber nicht nur Menschen mit Beeinträchtigungen profitieren, sondern auch Ältere, Familien, Menschen mit wenig Deutschkenntnissen, einer Lese-Rechtschreibschwäche oder vorübergehenden Einschränkungen. In Berlin leben 336.000 Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung.