In Brandenburg ist die Zahl älterer Menschen mit Erwerbsminderung und dem Bezug von Grundsicherung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – und zwar noch stärker als im Bund. Ende 2023 erhielten in der Mark 11.330 Frauen und Männer den Zuschuss zum Lebensunterhalt, 47 Prozent mehr als Ende 2014. Im Bund erhöhte sich diese Zahl im Berichtszeitraum um 34 Prozent auf 689.600 Menschen, wie das Bundessozialministerium auf eine Anfrage aus der AfD-Bundestagsfraktion mitteilte. Die Antwort lag der Deutschen Presse-Agentur vor.
Die Grundsicherung können alle Menschen beantragen, die die Altersgrenze erreicht haben und ihren Lebensunterhalt nicht mit eigenem Einkommen bestreiten können. Die Regelaltersgrenze steigt von einst 65 Jahren schrittweise auf 67 Jahre ab dem Geburtsjahrgang 1959. Das Ministerium bezieht sich bei seinen Angaben auf das Bundesamt für Statistik, die Bundesagentur für Arbeit und auf eigene Berechnungen. Daten für 2024 lagen dem Ministerium eigenen Angaben zufolge bei Eingang der Anfrage noch nicht vor.