Angesichts stark gestiegener Baupreise werden die Pläne für das interreligiöse Projekt House of One in Berlin-Mitte abgespeckt. Man setze alles daran, bei den Kosten innerhalb der von Bund und Land bewilligten Fördersumme von rund 40 Millionen Euro zu bleiben, teilte der Vorsitzende des Stiftungsrats, Andreas Nachama, fünf Jahre nach der Grundsteinlegung mit. Zuletzt stiegen die prognostizierten Kosten nach seinen Angaben auf 69,5 Millionen Euro. «Diese Preisspirale wollen wir durchbrechen», so Nachama.
Nach Angaben von Verwaltungsdirektor Roland Stolte wurden die Pläne für das House of One daher überarbeitet. Unter anderem sind demnach nun Betonwände statt Mauerwerk geplant und eine einfachere Haustechnik. Zudem fallen bestimmte Räume weg, ohne die grundsätzliche Raumaufteilung und Funktionalität des geplanten Bauwerks zu verändern.