Nach Einschätzung einer Suchthilfeexpertin wird der Drogenkonsum in Berlin sichtbarer. Die Menschen hätten sich früher in Brachen oder Büschen aufgehalten und es habe niemanden gestört, sagte Astrid Leicht vom Verein Fixpunkt dem «Tagesspiegel». «Mittlerweile sind die alle zugebaut. Das Elend ist damit auf die Straße gedrückt worden.»
Mit Crack und dem massiven Kokainhandel sei nochmal eine neue Dynamik hineingekommen, sagte Leicht. Sie würden auch oft gefragt, ob es jetzt so viel mehr Konsumenten in der Stadt gebe. «Aber die Antwort ist: Wir haben dazu keine vernünftigen Zahlen.»